Suchmaschinenoptimierung für Onlineshops

Suchmaschinenoptimierung für Onlineshops 

Wer im Internet etwas Spezielles finden möchte, nutzt dazu fast immer eine Suchmaschine, in der Regel Google. Wenn dein Shop auf diese Weise nicht auffindbar ist, bist du praktisch unsichtbar. Wir brauchen also nicht darüber zu reden, ob Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization = SEO) für Onlineshops wichtig ist – SEO ist für Onlineshops absolut unverzichtbar. Es ist dabei zugleich ein Vorteil und ein Nachteil, dass deine Zielgruppe nicht auf einen regionalen Einzugsbereich beschränkt ist. Vorteilhaft ist natürlich, dass die Zahl der potenziell erreichbaren Kunden dadurch deutlich größer ist. Problematisch ist hingegen, dass es aus demselben Grund schwieriger wird, in der Masse der Anbieter überhaupt noch sichtbar zu sein und sich insbesondere den Platz an der Google-Sonne gegen die großen Anbieter zu erkämpfen. Die Autowerkstatt, der Zahnarzt oder die Pizzeria können das schaffen, indem sie sich auf lokale Suchanfragen mit regionalem Bezug konzentrieren. Dieser Weg funktioniert für deinen Onlineshop nicht. Aber die Suchmaschinenoptimierung bietet andere Möglichkeiten, trotzdem deine Kunden zu erreichen. 

Die thematische Relevanz entscheidet

Wenn dein Onlineshop ein kleines Amazon sein soll, in dem es von der Klobürste über das Smartphone bis zum Autozubehör alles zu kaufen gibt, wird die Suchmaschinenoptimierung tatsächlich schnell zur Mission Impossible. Aber Onlineshops sind in der Regel auf einzelne Produkte oder Produktgruppen spezialisiert. Deine Aufgabe besteht darin, den Google-Algorithmus von der thematischen Relevanz deines Shops für diese Produkte zu überzeugen. Das geeignete Mittel dazu ist hochwertiger und aktueller Content. Nehmen wir als Beispiel einen Shop für Tapeten, Malerfarben und alles andere, was man für die Renovierung der Wohnung braucht. Als Content bieten sich hier aussagekräftige Bilder, Erklärvideos, ausführlich individuelle Produktbeschreibungen, Blogartikel über derzeitige Trends und ähnliche Inhalte an. Natürlich sollte dieser Content interne Verlinkungen auf die Produkte im Shop enthalten. Wenn es zeitlich zu stemmen ist, kann auch ein Forum oder ein Chat integriert werden, in dem Heimwerker Fragen stellen können. Wie genau das in deinem Shop aussieht, hängt natürlich von deinem Sortiment ab. Entscheidend ist, dass Google mitbekommt, dass dein Shop zu diesen Produkten mehr Informationen bietet als die großen Vollsortimenter. 

Google-Algorithmen
Wenn Onlineshops auf einzelne Produkte oder Produktgruppen spezialisiert sind, ist es einfacher, die Google-Algorithmen von der thematischen Relevanz deines Shops zu überzeugen.

Die SEO Basics nicht vergessen!

Wenngleich Google viel gelernt und sich die Suchmaschinenoptimierung in den letzten Jahren grundlegend geändert hat, sind einige alte Weisheiten aus der Frühzeit des Internets noch immer gültig. Denn eines kann Google bis heute nicht: Google kann nicht lesen! Es gibt keine Software, die einen Text wie ein Mensch lesen und den Inhalt erfassen kann. Deswegen ist es nach wie vor nötig, an einigen Stellen mit dem Zaunpfahl zu winken, damit Google begreift, worum es überhaupt geht. Noch immer sind wichtig: 

• Keywords in der richtigen Anzahl 

• Schlüsselbegriffe in Überschriften 

• Aussagekräftige Bildunterschriften mit Keywords 

• SEO Metadaten 

Daneben ist auch die Struktur der internen Verlinkungen wichtig. Google folgt internen Links bei der Analyse der Seite. Wenn die Linkstruktur nicht durchdacht ist, kann das schief gehen und Google hält deine Datenschutzerklärung und die Versandbedingungen für die wichtigsten Inhalte des Shops. Eine klare Seitenhierarchie mit übersichtlichen Verlinkungen verhindert solche Unfälle. 

 

Alles eine Frage der Technik!

Auch technische Mängel einer Webseite führen zu einer schlechteren Platzierung auf Google. In Onlineshops besteht immer das Risiko, tote Links zu produzieren. Ein Artikel wird aus dem Shop gelöscht, aber irgendwo bleibt ein Link auf diesen Artikel stehen. Das verursacht eine Fehlermeldung und sollte unbedingt vermieden werden. Ebenfalls allergisch reagiert Google, wenn die Seite nicht auch für mobile Endgeräte optimiert ist. Im Wesentlichen kann dieses Problem durch die Verwendung des Responsive Designs gelöst werden, was heute eigentlich als Standard für alle Webseiten gelten sollte. Wegen der oft langsameren mobilen Internetverbindungen ist auch eine zu lange Ladezeit der Seite für mobile User besonders problematisch. Manchmal verlängert eine unsaubere Programmierung die Ladezeit, häufiger ist aber die beim Aufruf der Seite übertragene Datenmenge das Kernproblem. Hier muss genau abgewogen werden, was wirklich sofort geladen werden muss. Natürlich ist es grundsätzlich gut, Besucher der Webseite mit schönen Bildern oder gar einem Video zu begrüßen. Im Sinne einer optimierten Ladezeit solltest du dich aber öfter mit einem Link begnügen – beispielsweise mit einem kleinen Vorschaubild, das Besucher anklicken können, um die hochauflösende Grafik beziehungsweise das Video zu sehen. 

Google-Platzierung
Vermeide technische Mängel, wie tote Links. Erstelle deine Seite zudem responsive, also für alle Endgeräte angepasst, um eine bessere Google-Platzierung zu erzielen.
Performance-Analyse
Behalte die Performace deiner Website und deren Entwicklung im Blick und überprüfe regelmäßig deine Ergebnisse.

Regelmäßige Selbstanalyse

Auch eine Webseite ist nicht wartungsfrei. Viele Details müssen regelmäßig beobachtet werden, um Schwachpunkte zu erkennen und zu beseitigen. Einige davon sind:  

Über welche Keywords kommen Besucher auf die Seite? 

• Wie viele User verlassen die Seite sofort wieder? 

• Auf welchen Unterseiten springen die meisten User ab? 

• Werden Bestellvorgänge kurz vor dem Kauf abgebrochen? 

• Welche Suchbegriffe führen besonders oft zum Kauf („Conversion“)? 

• Wie lange bleiben Besucher auf Unterseiten? 

Für all das existieren zahlreiche Tools. Das wichtigste ist wahrscheinlich Google Analytics. Die geeigneten Maßnahmen gegen die einzelnen Schwachpunkte sind ein eigenständiges und leider auch komplexes Thema. Wenn dir die Zeit fehlt, das alles im Rahmen einer Selbstanalyse eigenhändig durchzuführen, solltest du gelegentlich ein paar Euro in solche Analysen investieren. Mit einer einmal erstellten Webseite ohne regelmäßige Anpassungen dauerhaft erfolgreich zu sein, wird leider nicht funktionieren. 

Google Ads gezielt einsetzen

Mit Google Ads bietet Google die Möglichkeit, Werbeanzeigen mit extrem hoher Zielgenauigkeit zu schalten. Du kannst anhand vieler Kriterien sehr genau festlegen, wem deine Anzeige angezeigt werden soll. Aber Google Ads ist keine Alternative zu SEO für Onlineshops. Zwei von vielen Gründen dafür lauten, dass Google Ads kostenpflichtig ist und dass organische Treffer als deutlich vertrauenswürdiger eingeschätzt werden als gekaufte Links. Aber Google Ads kann einem Shop in der Startphase helfen, um schnell bekannter zu werden. Außerdem kommt Google Ads in Betracht, um zeitlich befristete Angebote zu promoten.  

Google Ads Analysedaten
Mithilfe von Anzeigen bei Google und Co. kannst du potenzielle Kunden auf deinen Shop aufmerksam machen oder zeitlich begrenzte Angebote bewerben.

Hilfe für deine Shopgestaltung

All unsere Tipps zur Suchmaschinenoptimierung können natürlich nur funktionieren, wenn dein Shop grundsätzlich eine tolle Nutzererfahrung bietet. Damit die Besucher deiner Seiten zufrieden sind, sind ansprechende Bilder, ausdrucksstarke Texte und eine sinnvolle Navigation entscheidend. Hierdurch bleiben die Besucher länger auf deiner Seite, was Google wiederum als positive Zeichen deutet. 

Du möchtest deinen Shop „aufhübschen“ und benötigst dabei Unterstützung? Kein Problem! Wir erstellen dir gerne Grafiken, 3D Modelle und passende Texte zu deinen Produkten. Bei Bedarf können wir natürlich auch deine Seite überarbeiten und modernisieren. Sprich uns einfach an oder reserviere dir hier einen Termin für ein Gespräch. 

Sicher dir deinen Termin

Du benötigst eine helfende Hand, um deinen Onlineshop für Suchmaschinen zu optimieren? Wir unterstützen dich gerne! Schreibe uns einfach eine E-Mail oder vereinbare direkt einen Termin zu einem Gespräch per Videocall.