E-Commerce: Onlineshop starten

E-Commerce: Wie starte ich meinen Onlineshop?

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für den Start eines Onlineshops. Aber wenn du die folgenden 5 Tipps beherzigst, vermeidest du die häufigsten Stress- und Frustfaktoren. So wird dir der Start in den E-Commerce leicht fallen. Und du setzt den Grundstein für wirtschaftlichen Erfolg. 

Tipp 1: Personas entwickeln

Dein Produkt steht wahrscheinlich schon zu Beginn fest. Aber wer sind deine Kunden? Diese Frage ist fundamental. Du startest deinen Onlineshop für deine Zielgruppe. Die Kunden bezahlen dich. Je genauer du deine Zielgruppe kennst, umso besser wirst du sie ansprechen können. Kläre zum Beispiel folgende Fragen: 

Definieren der Zielgruppe
Definiere deine Zielgruppe, um bessere Erfolge zu erreichen.

 Auf welchen Kanälen halten sich deine potenziellen Kunden auf? 

Welche Ziele, Überzeugungen und Ansprüche haben sie? 

In welcher Sprache möchten sie angesprochen werden? 

 Auf welchen Kanälen halten sich deine potenziellen Kunden auf? 

Welche Ziele, Überzeugungen und Ansprüche haben sie? 

In welcher Sprache möchten sie angesprochen werden? 

Um dir ein Bild über die Zielgruppe zu machen, hat sich das Konzept der Personas bewährt. Wie funktioniert das? Ganz einfach: Du gibst der Zielgruppe ein Gesicht. Oder besser gesagt: mehrere Gesichter. Gesichter, die du dir merken und mit denen du kreativ arbeiten kannst. 

Als Grundlage für die Entwicklung von Personas benötigst du Daten über deine Zielgruppe. 

Aus diesen Daten erstellst du eine imaginäre Gruppe mit bis zu fünf Personen. Das ist der Querschnitt deiner Zielgruppe. 

Diesen virtuellen Menschen gibst du Gesichter, Namen, demografische Daten und Hobbys.

Als Grundlage für die Entwicklung von Personas benötigst du Daten über deine Zielgruppe. 

Aus diesen Daten erstellst du eine imaginäre Gruppe mit bis zu fünf Personen. Das ist der Querschnitt deiner Zielgruppe. 

Diesen virtuellen Menschen gibst du Gesichter, Namen, demografische Daten und Hobbys.

Und mit diesen Personas kannst du jetzt arbeiten. Erstelle zum Beispiel Karten mit den Gesichtern der einzelnen Personas, die du an eine Pinnwand heften kannst. Das gibt jeder Diskussion im Team eine besondere Dynamik und bringt euch auf kreative Ideen. 

Ein Beispiel:

Florian, 40 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, gutes Einkommen, sucht nach einem neuen Smartphone. Wie sieht sein Traum-Handy aus? Wo fängt er seine Suche an? Auf welche Eigenschaften legt er besonders viel Wert? Auf dieser Grundlage kannst du nach und nach ein Konzept für deinen Onlineshop entwickeln. 

Kurz:

Das Persona-Konzept ist ein sehr anschauliches Modell. Es hilft dir dabei, deine Kunden zu verstehen und passende Marketing-Strategien zu erarbeiten. 

Tipp 2: Ordnung schaffen

Wie viele Produkte befinden sich in deinem Onlineshop? Klar ist: Je mehr Artikel du anbietest, desto wichtiger ist Ordnung. Dabei erfüllt eine logische Struktur in deinem Shop im Wesentlichen zwei Ziele: 

Du verschaffst dir selbst eine gute Übersicht. 

Du machst es deinen Kunden leichter, die gewünschten Produkte schnell zu finden. 

Du verschaffst dir selbst eine gute Übersicht. 

Du machst es deinen Kunden leichter, die gewünschten Produkte schnell zu finden. 

Ganz wichtig dabei ist folgender Punkt:

Orientiere dich bei der Strukturierung der Produkte nicht nur an den Vorgaben aus Katalogen. Entscheidend für die Auswahl der Kategorien ist letztlich deine Zielgruppe. Hier kommen wieder die Personas ins Spiel. 

Beispiel:

Florian (siehe oben) hat ganz bestimmte Vorlieben in Bezug auf Handys. Er legt zum Beispiel viel Wert auf die Marke. Deshalb liegt es nahe, als erste Kategorie für einen Onlineshop die Eigenschaft Hersteller zu wählen.

Struktur und Ordnung
Mit einer logischen Struktur und Ordnung verschaffst du dir selbst einen guten Überblick und machst es deinem Kunden einfacher.

Tipp 3: Content-Vorlagen erstellen

Erst der Inhalt, dann das Design. Das ist einer der wichtigsten Grundsätze im Internet und im E-Commerce. Bevor du dir Gedanken über Shopdesign und Shopgestaltung machst, musst du dir über den Content klar werden. Das heißt konkret: Mache dich auf die Suche nach den Inhalten, die für jedes Produkt zur Verfügung stehen. Das sind zum Beispiel: 

Produktbeschreibungen in Textform 

Bilder und Videos 

Datenblätter 

Produktbeschreibungen in Textform 

Bilder und Videos 

Datenblätter 

Beim Erstellen der Content-Vorlagen werden sich nach und nach Übereinstimmungen und Unterschiede herausstellen. Wenn du Content-Vorlagen für drei bis vier Produkte entwickelt hast, wird du schnell sehen, welche Präsentationsformen für deine Artikel machbar sind und welche nicht. 

 

Die Content-Vorlagen sind die Grundlage für den nächsten Punkt: das Design. 

Plane erst den Inhalt und dann das Design.
Die Content-Vorlagen sind die Grundlage für das Design.

Tipp 4: Erstelle Landingpages

Dein Onlineshop bietet dem Kunden ein einheitliches Aussehen – ganz gleich, welche Produktseite der User gerade angeklickt hat. Das ist wichtig für das Corporate Design deines Shops. Damit sich der Benutzer auf deiner Seite gut zurechtfindet, sollte die Navigation stimmen. Unverzichtbar ist auch ein Suchfeld. 

Wenn du gewisse Produkte hervorheben möchtest, kommst du um das Erstellen von Landingpages nicht herum. Was ist eine Landingpage? 

Eine Landingpage ist eine Internetseite, die konkret für ein ganz bestimmtes Produkt wirbt. 

Sie ist vor allem darauf ausgerichtet, bei Suchmaschinen (also bei Google) gute Positionen für relevante Suchanfragen zu erzielen. 

Eine Landingpage ist eine Internetseite, die konkret für ein ganz bestimmtes Produkt wirbt. 

Sie ist vor allem darauf ausgerichtet, bei Suchmaschinen (also bei Google) gute Positionen für relevante Suchanfragen zu erzielen. 

Eine Landingpage wird in der Regel im Rahmen einer speziellen Kampagne erstellt. Sie zeichnet sich vor allem durch eine ganz konkrete Handlungsaufforderung aus. Das kann zum Beispiel der Kaufabschluss, eine Anfrage oder die Weiterleitung auf eine andere Seite mit mehr Informationen sein. 

Tipp:

Du kannst deinen Onlineshop auf der Grundlage einer Shopsoftware erstellen, die dir viel Arbeit abnimmt. Der Nachteil liegt aber auf der Hand: Dein Shop wird sich kaum von denen der Konkurrenz unterscheiden. Überlege deshalb, ob es sich lohnt, das Shopdesign in die Hände einer erfahrenen Agentur zu geben. Lass dir ein unverbindliches und kostenloses Angebot von Profis erstellen.

Landingpage erstellen
Mit deiner Landingpage kannst du für dein spezielles Produkt werben und bei Suchmaschinen relevante Ergebnisse erzielen.

Tipp 5: Vermeide Fehler – von Anfang an

Kleine Fehler haben oft dramatische Folgen. Viele Onlineshops sind bis ins Detail intelligent gestaltet, programmiert und suchmaschinenoptimiert. Aber eine vermeintlich winzige Einzelheit führt dazu, dass potenzielle Kunden ihren Kauf an immer derselben Stelle abbrechen. Zum Beispiel dann, wenn es um die Auswahl der Zahlungsmethoden geht. 

Mache dir deshalb eine Checkliste, um die wichtigsten Punkte eines funktionierenden Onlineshops bereits beim Start deines E-Commerce sicherzustellen. Dazu gehören zum Beispiel: 

Richtige Auswahl der Zahlungsmethode
Viele Vorgänge werden bei der Zahlungsmethode abgebrochen. Biete deinem Kunden die richtige Auswahl und vermeide Fehler.

Biete deinen Kunden die gängigsten Zahlungsmethoden an: Kauf per Überweisung, PayPal, Lastschrift und Rechnung (Klarna). Weitere Zahlungsmöglichkeiten richten sich auch nach den Vorlieben deiner Zielgruppe. 

Entscheide dich für Responsive Design. Das heißt: Deine Website funktioniert auf allen Geräten – auf dem Mini-Display des Handys genauso wie auf dem großen Desktop-Bildschirm. 

Biete dem Kunden so viele Produktbilder wie möglich an. Wenn der potenzielle Käufer in deinem Shop nur ein Bild sehen kann, wird er zur Konkurrenz klicken, wo er mehr Abbildungen findet. 

Biete deinen Kunden die gängigsten Zahlungsmethoden an: Kauf per Überweisung, PayPal, Lastschrift und Rechnung (Klarna). Weitere Zahlungsmöglichkeiten richten sich auch nach den Vorlieben deiner Zielgruppe. 

Entscheide dich für Responsive Design. Das heißt: Deine Website funktioniert auf allen Geräten – auf dem Mini-Display des Handys genauso wie auf dem großen Desktop-Bildschirm. 

Biete dem Kunden so viele Produktbilder wie möglich an. Wenn der potenzielle Käufer in deinem Shop nur ein Bild sehen kann, wird er zur Konkurrenz klicken, wo er mehr Abbildungen findet. 

Entscheide dich schließlich für einen möglichst einfachen Bestellprozess. Wenn ein Kauf in deinem Onlineshop zwingend eine Registrierung voraussetzt, wirst du mit vielen vorzeitigen Absprüngen rechnen müssen. 

Fazit: Die User im Mittelpunkt

Das Prinzip eines erfolgreichen Onlineshops ist einfach: Er richtet sich nach den Ansprüchen der User. Je besser du deine Zielgruppe kennst, umso leichter wird es dir fallen, einen benutzerfreundlichen Shop zu erstellen. Wenn du diesen Grundsatz immer im Auge behältst, wirst du alles richtig machen.